Die deutsche Komikerin und Fernsehmoderatorin Gaby Köster hat über ihre schwierige finanzielle Situation gesprochen. Die 64-Jährige erklärte, dass die Folgen ihres Schlaganfalls und die fehlenden regelmäßigen Einnahmen ihre Ersparnisse vollständig aufgebraucht hätten. Heute lebt sie nach eigenen Angaben vom Dispokredit und musste ihr Haus beleihen. Trotz der Belastungen blickt die Schauspielerin weiterhin positiv auf ihr Leben. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf spiegel.
Nach dem Schlaganfall endete ihre erfolgreiche Karriere abrupt
Der Schlaganfall, den Gaby Köster im Jahr 2008 erlitt, veränderte ihr Leben grundlegend. Damals gehörte sie zu den bekanntesten Comedy-Stars Deutschlands und wurde vor allem durch die Sendung 7 Tage, 7 Köpfe bekannt.
Nach dem schweren gesundheitlichen Einschnitt verbrachte sie rund sechs Monate im Krankenhaus. Wie die Schauspielerin berichtete, hätten ihr die Ärzte zunächst kaum Überlebenschancen eingeräumt. Dennoch gelang es ihr, sich nach einer langen Rehabilitation ins Leben zurückzukämpfen.
Finanzielle Sorgen nach Jahren der Behandlung
In einem Interview mit dem Magazin Bunte erklärte Köster, dass ihre finanziellen Reserven inzwischen aufgebraucht seien. Sie lebe derzeit von ihrem Dispokredit und habe ihr Haus als Sicherheit beleihen müssen.
Die finanziellen Probleme seien heute eine ihrer größten Belastungen. Nach eigenen Worten rauben ihr die Sorgen um die Zukunft häufig den Schlaf.
Schauspielerin fordert mehr Aufmerksamkeit für Pflegekräfte
Köster äußerte sich auch zu den Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen. Ihrer Ansicht nach sollten Politiker einen Tag auf einer Intensivstation verbringen, um die Herausforderungen des Pflegepersonals besser zu verstehen.
Sie betonte, dass ein großer Teil der Pflegekräfte aus dem Ausland komme, und hob deren wichtige Rolle für das Gesundheitssystem hervor.
Trotz aller Herausforderungen bleibt Gaby Köster optimistisch
Seit ihrem Schlaganfall ist die Schauspielerin auf einen elektrischen Rollstuhl angewiesen. Dennoch führt sie ihr Leben weitgehend selbstständig und ist häufig unterwegs.
Obwohl sie allein lebt, fühle sie sich nicht einsam, sagte die 64-Jährige. Trotz gesundheitlicher und finanzieller Schwierigkeiten habe sie ihre Lebensfreude nicht verloren. Sonnige Tage würden ihr besonders guttun. Und wenn die Sonne einmal nicht scheine, sorge sie mit bunter Kleidung selbst für etwas Helligkeit im Alltag.
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