Bei einer Jagd in Mecklenburg-Vorpommern ist es zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall gekommen. Mehrere Wildschweine in Sukow flüchteten durch den Ort, nachdem sie offenbar während der Jagd aufgeschreckt worden waren. Drei Tiere landeten dabei in einem Pool und konnten diesen nicht mehr selbstständig verlassen. Nach Rücksprache mit der Polizei wurden sie von Jägern erschossen. Schreibt bankrecht-ratgeber mit Bezug auf spiegel.
Wildschweine flüchteten durch Sukow
Der Vorfall ereignete sich in Sukow im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Während einer Jagd wurden mehrere Wildschweine aufgeschreckt und liefen anschließend durch die rund 1.500 Einwohner zählende Gemeinde.
Drei Tiere gerieten während ihrer Flucht auf ein Grundstück und stürzten dort in einen Pool. Aus eigener Kraft gelang es ihnen nicht, das Becken wieder zu verlassen.
Eine Bergung der Tiere wurde geprüft, jedoch wegen der damit verbundenen Gefahr für Menschen verworfen. Nach Angaben der Polizei bestand das Risiko, dass die Wildschweine bei einem Rettungsversuch Menschen angreifen oder verletzen könnten.
Polizei und Jäger entschieden sich gegen eine Bergung
Nach Abstimmung zwischen Polizei und Jägern fiel die Entscheidung, die drei Tiere im Pool zu erschießen. Ausschlaggebend war nach Angaben der Einsatzkräfte die mögliche Gefahr durch Wildschweine für Anwohner und Helfer.
Wildschweine können insbesondere in Stresssituationen unberechenbar reagieren. Die Tiere waren zuvor über längere Zeit auf der Flucht gewesen und befanden sich in einer Situation, aus der sie nicht selbst entkommen konnten.
Die Polizei überließ das Töten der Tiere schließlich den beteiligten Jägern.
Weiteres Wildschwein in einer Garage erschossen
Der Zwischenfall beschränkte sich nicht auf die drei Tiere im Pool. In Sukow wurde außerdem ein verletztes Wildschwein in einer Garage erschossen.
Während der Flucht sollen mehrere Tiere zudem eine Terrassentür eines Wohnhauses aufgebrochen haben und in das Gebäude gelangt sein. Ob es sich dabei um dieselben Wildschweine handelte, die anschließend in den Pool stürzten, blieb zunächst ungeklärt.
Damit führte die Wildschweinjagd in Mecklenburg-Vorpommern zeitweise unmittelbar durch ein bewohntes Gebiet und auf private Grundstücke.
Wildschweine sorgen in Wohngebieten immer wieder für Schäden
Begegnungen zwischen Menschen und Wildschweinen kommen auch außerhalb von Wäldern vor. Die Tiere können auf ihrer Nahrungssuche Gärten und Grünflächen umgraben, Zäune beschädigen und in Wohngebiete eindringen.
Besonders problematisch können Situationen werden, in denen sich die Tiere bedroht fühlen oder keinen Fluchtweg mehr finden. In Sukow mussten sich Polizei und Jäger deshalb mit mehreren Wildschweinen beschäftigen, die während ihrer Flucht bis auf private Grundstücke und in Gebäude gelangt waren.
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